Georg Büchner

(*1813 in Goddelau; †1837 in Zürich) studierte von 1831 bis 1833 vergleichende Anatomie in Straßburg, wo er sich heimlich mit Wilhelmine Jaeglé verlobte. 

1933 Wechsel an die Universität in Gießen. Gründung der Gesellschaft für Menschenrechte, mit dem Ziel des revolutionären Umsturzes. 1934 Veröffentlichung des „Hessischen Landboten“, ein Pamphlet gegen soziale Missstände und die Unterdrückung der Bauern durch den Adel und das liberale Bürgertum mit der Parole: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“

Kurz darauf wurde auf Beschluss des Universitätsrichters Konrad Georgi Büchners Zimmer durchsucht und er selbst von Georgi vernommen. Ab Frühjahr 1935 steckbriefliche Fahndung nach Büchner, da er einer Vorladung des Untersuchungsgerichts Friedberg nicht Folge leistete. Flucht nach Straßburg, wo er Victor Hugos „Lucretia Borgia“ und „Maria Tudor“ ins Deutsche übersetzte.

1936 Dissertation über das Nervensystem der Barbe. Nach Vorlage seiner Doktorarbeit an der Philosophischen Fakultät in Zürich wurde Büchner zum Doktor der Philosophie ernannt. Umzug nach Zürich, wo er an der Uni anhand selbstangefertigter Präparate die Anatomie von Fischen und Amphibien lehrte.

Am 2. Februar 1837 erkrankte Büchner an Typhus. Er starb am 19. Februar im Beisein seiner Nachbarn und seiner Verlobten Wilhelmine. 

Werke: „Kantons Tod“ (1835), „Lenz“ (1935), „Leonce und Lena“ (1936), „Woyzeck“ (1937) und „Pietro Aretino“, ein verschollenes Dramenfragment. 

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